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Interview Nachhaltigkeit mit artplants

Nachdem ich bis vor wenigen Monaten noch selbst an meiner Bachelorarbeit geschrieben habe, kann ich mir gut vorstellen, in welcher Situation sich Anna gerade befindet. Desto mehr freue ich mich, dass artplants ihr, mit einem Interview bei ihrer Bachelorarbeit ein bisschen weiterhelfen konnte. Um was es ging erfahrt ihr hier > 

Kurze Vorstellung 

Anna studiert an der FHWS (Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt) BWL mit den Schwerpunkten Controlling und Logistik. Sie ist im letzten Semester und schreibt ihre Bachelorarbeit zum Thema: „Bewertung alternativer Verpackungsmöglichkeiten im Onlinehandel unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten“. Für ihren empirischen Teil, hat sie unter anderem ein Interview mit unserem Chef Paul geführt.

Wie bist du auf das Thema gekommen?  

Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein großes Forschungsgebiet an unserer Hochschule. Gerade in der derzeitigen Pandemie Situation und dem damit einhergehenden verstärkten Onlinehandel, weckte das Thema mein Interesse. Viele Geschäfte waren in den letzten Monaten geschlossen, was zu einer Flut an online Bestellungen führte. Mir ist bewusst geworden, wie viel Verpackungs- und Füllmaterial alleine ich, verursacht habe. Nach dem Auspacken bestellter Artikel, musste ich viele Kartons und Plastiktaschen wegwerfen. So kam ich auf die Idee über dieses Thema meine Abschlussarbeit zu schreiben. 

Besonders interessiert mich, welche nachhaltigen Konzepte es im Onlinehandel gibt und ob es den Verbraucher wichtig ist, in welchen Verpackungen sie die bestellte Ware bekommen. Dafür habe ich eine eigene kleine Online-Umfrage durchgeführt. Es hat sich herausgestellt, dass viele Menschen, gerade die dem Inhalt nicht angepasste Verpackungsgröße, stört. Ebenso fordern viele, dass auf unnötiges Verpackungsmaterial, besonders Plastik verzichtet wird.  Die Verbraucher wünschen sich eine nachhaltigere Versandverpackung, die allerdings nicht teuer als eine “normale Verpackung” sein darf. 

Wirst du später in dem Bereich tätig sein? Oder noch weiter im diese Richtung studieren? 

Ich würde nach dem Abschluss meines Studiums gerne in der Logistik weiterarbeiten. Mich interessieren vor allem zwei Themen: Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Ich möchte, dass mein zukünftiger Job mit einem dieser zwei Themen in Berührung kommt. Ich sehe viele zukünftigen Chancen für Unternehmen, die sich mit diesen Themen beschäftigen. 

Du hast durch dein Interview einen Einblick in die Arbeit von artplants gewonnen. Was hat dir gut gefallen?  

Über einer Freundin habe ich von artplants gehört. Sie arbeitet dort und hat mir von den nachhaltigen Verpackungskonzepten, die schon vor Jahren eingeführt wurden, erzählt. Zu nennen sind hier, der Versand mit Altkartonage (mehrfache Verwendung), Schreddermaterial aus Altkartons zur Polsterung von Ware und die Verwendung von teurerem, aber nachhaltigem Klebeband. Wenn es um Nachhaltigkeit geht, spielt nicht nur Verpackungsmateriale eine Rolle, sondern auch die Prozesse drumherum. Die Verpackung sollte an die jeweilige Produktgröße angepasst werden. Dies kann gelingen, in dem, die geeignete Karton Größe ausgesucht wird oder Kartons gekürzt werden. 

Für mich spannend war, dass nicht nur große Onlinehändler nach alternativen Wegen suchen, die Prozesse und ihre Verpackung nachhaltiger machen, sondern auch kleinere Händler. 

Von Herr Beck, dem Geschäftsführer von artplants, habe ich erfahren, dass es zurzeit weder Anreize, noch Regulierungen der Gesetzgeber gibt, die das Thema Nachhaltigkeit bei Verpackungen voranbringen können. Nachhaltige Verpackungskonzepte, die das Unternehmen hat, sind lediglich eigene Initiative und eine Vision der Geschäftsführung.  
Um Änderungen bezüglich nachhaltiger Verpackungsalternativen zu erreichen, ist ein politischer Willen gefordert. Wenn es eine flächendeckende Mehrwegverpackungs-Pflicht für alle Onlinehandler gäbe, wäre es möglich dem Problem mit dem Verpackungsmüll effektiv entgegenzusteuern. In diesem Fall würden eine Änderung der Verpackungsprozesse notwendig werden, ebenso wie die Pflicht aller Transportunternehmen Mehrwegverpackung zurück zu nehmen. 

Du wolltest mehrere Interviews, mit unterschiedlichen Geschäften und Privatpersonen durchführen. Welche Chancen siehst du bei artplants? Was könnten wir deiner Meinung nach noch verbessern?  

Bis jetzt habe ich nur das Interview mit artplants geführt. Ich habe den Eindruck bekommen, dass ihr auf einem richtigen Weg seid. Außerdem stimme ich Herrn Beck zu, dass jedes Unternehmen an die Zukunft denken sollte und sich bemühen muss nachhaltiger zu handeln. Jeder Unternehmer trägt Verantwortung über den ökologischen Fußabdruck den sein Unternehmen hinterlässt. Dennoch muss auch jeder Verbraucher die Verantwortung für sein Konsum übernehmen und dessen Konsequenzen verstehen. Nachhaltig handeln ist nicht immer kosten günstig, aber es ist der einzige richtige Weg. 

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Artikel in der Main-Post

Wir berichten euch, hier auf dem artplants Blog, ja wöchentlich über uns und unsere Arbeit mit Kunstblumen und Kunstpflanzen.
Vor einiger Zeit jedoch hatten wir Besuch von einem Journalisten unserer regionalen Tageszeitung Main-Post in unserem neuen Firmengebäude. Daraus ist ein sehr schöner Artikel über uns entstanden. Aber seht selbst:

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Sommer in Franken (6) – Nachhaldichkeid is fei wichdich

Heute kommen wir zum letzten Teil unserer kleinen Artikelserie „Sommer in Franken“ und damit zum Thema Nachhaldichkeid = Nachhaltigkeit. Und wir haben auch noch ein paar wissenswerte Dinge über Franken für euch:

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„Des lebbert sich zam“ oder da kommt ganz schön was zusammen, wenn durch die Corona-Beschränkungen vieles nur noch online gekauft wird. Besonders an den Papier-Mülltonnen konnte man es im letzten Jahr beobachten. Was wir dagegen tun:

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Sommer in Franken (4) – Ned gschimpfd is gloobd gnuch

Von Sommer in Franken konnte man auch Mitte Mai diesen Jahres nicht wirklich reden. Und deshalb haben unsere beiden Models Clara und Lea bei unserem frühen Sommer-Fotoshooting auch ganz schön gefroren, aber „ned gschimpft“. Mehr dazu und zu euren Bewertungen bei Amazon, Ebay oder Google erfahrt ihr heute: