Home Office in Zeiten von Corona – ein Bericht von Sarah

Auch aus dem sonnigen Hexenbruch erreicht uns ein Home Office Bericht. Sarah ist unserer Frankreich Expertin. Sie kümmert sich um den artplants Shop FR und ist somit unsere Ansprechpartnerin für alle Kunden und Kundinnen die uns aus Frankreich kontaktieren. Sarah hat uns eine Pro- und Kontraliste zum Thema Home Office zusammen gestellt, welche wir hier mit euch teilen wollen. Außerdem hat sie ein paar sehr wichtige Gedanken aufgeschrieben. Mich haben ihre Worte wirklich berührt und ihr solltet sie auf keinen Fall verpassen!

Pro und Kontra beim Thema Home Offic

Das spricht für Sarah dafür:

  • Das man flexibler ist und jeden Tag so gestalten kann wie es einem gerade passt. Manchmal fängt man z.B. früher an, ein anderes Mal verlängert man seine Pause.
  • Zudem ist es viel ruhiger, man kann sich so besser konzentrieren und wirklich auf ein Projekt fokussieren (z.B. Excel-Listen, Übersetzung, usw.). Durch weniger Trubel um einen herum, kommt es zu weniger Unterbrechungen und Ablenkungen und man arbeitet einfach effizienter.
  • Man knabbert weniger, denn zu Hause habe ich keinen Küchentisch voller Süßigkeiten! 😆 Hierbei muss erwähnt werden, dass wir immer eine ganze Snackbar in der Küche haben und es nicht selten der Fall ist, dass jemand einen Kuchen mitbringt. Kuchen stellt im artplants Team das ultimative Bezahlungsmittel dar (:
  • Die Zeit im Badezimmer oder vor dem Kleiderschrank wird deutlich reduziert, im Jogginghose zu arbeiten wird irgendwann normal 😉

Dagegen sprechen folgende Punkte:

  • Home Office verlangt viel Disziplin! Die räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit fehlt. Das komplette Abschalten nach dem Feierabend wird schwieriger, man tendiert dazu immer wieder zu arbeiten, ohne die Uhrzeit zu berücksichtigen
  • Man bewegt sich weniger, bleibt länger am Schreibtisch. Mal eben kurz im Lager einen Bestand prüfen oder einen Artikel nachmessen um Kundenanfrage zu beantworten ist nicht mehr möglich. Das ist normalerweise immer wieder eine nette Abwechslung.
  • Am schwierigsten finde ich es ohne Kollegen zu arbeiten. Wir sind zwar alle per Email oder telefonisch erreichbar, aber es ist einfach nicht das Gleiche.
     Diese kurzen Gespräche an der Kaffeemaschine oder im Büro fehlen mir ganz besonders. Sich kurz über die Kunden Emails des Tages zu unterhalten, andere Mitarbeiter über ihre Meinung zu fragen, usw.
  • Als kleiner Fun-Fakt hat uns Sarah noch folgendes verraten: Wenn der Nachbar sich entschieden hat seine ganze Wohnung zu renovieren und öfter zu der Bohrmaschine greift, vermisst man das Büro ganz besonders 😅

Was Covid-19 für artplants und ganz besonders für Sarah bedeutet:

Wir stehen vor einer noch nie dagewesenen Situation mit vielen neue Herausforderungen. Veränderungen und Challenges sind eigentlich nichts Ungewöhnliches bei artplants, aber diesmal ist es anders.
Das Coronavirus hat Auswirkungen auf uns alle. Ich finde es ganz wichtig, dass man zu Hause bleibt und so wenig wie möglich rausgeht oder zumindest soziale Kontakte vermeidet. Es ist die beste Möglichkeit die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Wir haben in der Firma Maßnahmen ergriffen, um unseren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus zu leisten und Home Office gehört natürlich mit dazu. Zum Glück ist die Arbeit im Home Office nichts Neues für die meisten Mitarbeiter aus dem Büro, denn wir sind dafür bestens ausgestattet.
Ich habe es vorher schon gewusst aber nun hat es sich bestätigt: Home Office, 1-2 Mal pro Woche ist optimal damit man sich auf Projekte konzentriert und etwas Abstand von den Alltagsgeschäft nimmt. Aber auf Dauer ist es nichts für mich! Es ist zu ruhig und vor allem das Miteinander mit den Kollegen fehlt mir sehr.

Covid19, vielleicht auch ein Chance?

Ich hoffe, dass trotz alle dem auch viel Positives aus dieser Situation kommt, z.B. für die Umwelt. Das Leben steht aktuell still und das ist eine wahre Wohltat für die Umwelt, die nun ein bisschen aufatmen kann. Die Firmen gehen neue Wege und suchen nach neuen Möglichkeiten (meistens online und digital) um den Betrieb weiterhin am Laufen zu halten.
Auch für uns ist diese Entschleunigung im Alltag positiv und gibt uns nun die Möglichkeit mehr Zeit mit unseren Liebsten zu Hause und für alle möglichen Aufgaben wie Gartenarbeit, Frühjahrsputz, neue Rezepte ausprobieren, Sport treiben und natürlich Online Shopping 😉
Ich hoffe auch auf etwas mehr Solidarität zwischen den Menschen und mehr Dankbarkeit für unser Gesundheitssystem. Generell gilt der Dank auch all den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die in den Supermärkten, Drogerien oder bei der Post weiterarbeiten. Sowie den Ärzten und Krankenschwestern, die in diesen Zeiten noch härter arbeiten als zuvor.

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