Home Office in Zeiten von Corona- ein Bericht von Peter

Heute hat uns ein Home-Office Bericht von Peter erreicht. Peter ist seit 2018 im arplants Team. Zusammen mit Ammar ist er für die Technik zuständig und rettet uns allen regelmäßig den A****, wenn einer der vielen PC Mal wieder spinnt oder der Drucker sich aufgehängt hat. Außerdem bringt Peter viel gute Laune mit ins Team, die wir jetzt Zuhause alle wirklich vermissen.  
Wie er sich sein Home Office Büro eingerichtet hat, seht ihr schon auf dem Foto. Doch was er von Home Office hält, was für Ihn positiv daran ist und wo er an seine Grenzen kommt? Das haben wir für euch nachgefragt und hier festgehalten:

Hast du schon mal zuvor im Home Office gearbeitet? 

Peter: Im Rahmen meiner Ausbildung habe ich zuvor noch nicht konkret im Home Office gearbeitet. Lediglich ein paar Aufgaben (wie etwa das regelmäßige Überwachen kritischer Paketsendungen) wurden bereits von Zuhause aus von mir erledigt. Man könnte aber durchaus von einer Premiere der Home-Office-Arbeit sprechen. 😉  

Wie findest du es von Zuhause aus zu arbeiten? 

Peter: Da ich bereits unabhängig von der Auslagerung unserer Büro-Arbeit ins Home-Office über einen geeigneten Arbeitsplatz mit entsprechender Ausstattung (gute Internetverbindung, mehrere Bildschirme oder auch Mikrofon / Kopfhörer für die einfache Kommunikation) verfüge, war diese Umstellung grundsätzlich erstmal kein Problem. Da ich als IT-Mitarbeiter grundsätzliche eine gewisse Flexibilität für die Arbeit mitbringen sollte, war die Umstellung für mich erstmal kein großes Problem.  
Für meine Kollegen aus der IT und mich persönlich stellt die aktuelle Situation und die Umstellung vieler Mitarbeiter auf die Arbeit von Zuhause aus natürlich auch eine gewisse Herausforderung dar. Dazu gehört das Ermöglichen der Arbeit an sich (Einrichtung und Anbindung der Arbeitsplätze), sowie das Sicherstellen der internen und externen Kommunikation. Hierbei können wir natürlich deutlich sehen, wie gut unser bisheriges System funktioniert und welche Kapazitäten und Möglichkeiten wir haben. Entgegen dazu können wir nun auch Schwachstellen ausfindig machen und ggf. Prozesse für später optimieren.  

Vermisst du das Büro? 

Peter: Auch wenn ich derzeit in einer WG wohne und nicht permanent alleine bin, vermisse ich das Büro doch ein Stück weit. Beim Arbeiten an gemeinsamen Projekten in der IT ist bei uns das Beisammensein im gleichen Raum in vielen Fällen sehr hilfreich (wir pendeln doch recht häufig zwischen den Arbeitsplätzen hin und her). Außerdem fällt die Wartung von Netzwerkkomponenten oder das Lösen von Problemen mit Geräten wie etwa Druckern von zuhause aus deutlich schwerer. Besonders fehlt allerdings die soziale Interaktion und die gemeinsamen Späße 😉  

Was machst du bevor du dich zum Arbeiten hinsetzt? Hast du eine Routine entwickelt? 

Peter: Eine richtige Routine habe ich tatsächlich nicht. Ich starte den Tag immer mit einem Frühstück und einer Tasse Kaffee. Nach dem klassischen Gang ins Bad und ohne viel Umschweife (man muss sich ja nicht schick anziehen oder sowas) geht’s dann auch schon los mit der Arbeit. Der Start in den Tag unterscheidet sich also nicht besonders stark vom Rest des Jahres 😊  

Wie kommst du im Home Office zurecht? 

Peter: Bisher komme ich im Home Office ganz gut zurecht. Es gibt auch abseits des Firmengebäudes Aufgaben, die man in der IT erledigen kann. Es mangelt uns daher auch zuhause nicht an wichtigen Projekten. Sollte es doch einmal Schwierigkeiten vor Ort oder bei den Kollegen zuhause geben, sind wir trotzdem auf Abruf bereit und können auch per Fernwartung das ein oder andere Problem lösen.  

Wo kommst du an deine Grenzen? 

Peter: Wo ich mich innerhalb der Firma doch noch häufiger zwischen den verschiedenen Räumen bewege und teilweise Aufgaben abseits des Bildschirms erledige, so sitze ich zuhause natürlich deutlich länger am Schreibtisch. Die mangelnde Bewegung muss ich natürlich irgendwie ausgleichen (in meinem Fall gerne durch Spaziergänge nach der Arbeit). Ansonsten versuche ich meine Aufgaben und Projekte auch von Zuhause aus gut zu erledigen, immer für Probleme ansprechbar zu bleiben und mich nicht von der aktuellen Situation demotivieren zu lassen.  

Kannst du dir vorstellen, langfristig von Zuhause aus zu arbeiten? 

Peter: Ich denke, ich würde nicht permanent im Home Office arbeiten wollen. Viele Projekte und Aufgaben lassen sich wie bereits angesprochen nicht so einfach von Zuhause aus erledigen. Zudem würde mir die direkte Interaktion mit Kollegen und die Bewegung im Alltag zu sehr fehlen. Allerdings bin ich auch in Zukunft offen für die Arbeit im Home Office und fände ein ausgewogenes Verhältnis zur Präsenzzeit in der Firma optimal. Da ich nach dem Ende meiner Ausbildung ein Studium anstrebe, jedoch gerne weiterhin bei artplants arbeiten möchte, wird das Konzept vom Home Office auch in Zukunft für mich interessant bleiben. 😊 

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