Der grüne Norden Teneriffas (La Laguna)

Da wir dem kalten Wetter entfliehen, aber nicht all zu lange fliegen wollten, ging es auf unserer ersten Reisebericht-Reise nach Teneriffa – der größten Insel der Kanaren und ein beliebtes Urlaubsziel.

Um die Reise möglichst individuell zu gestalten, haben wir uns ein Auto gemietet und uns unsere eigenen Unterkünfte und Stopps ausgesucht. Nachdem wir nach etwa 4 Stunden Flug im Süden Teneriffas ankamen, stiegen wir uns unseren Leihwagen und ab ging es in die erste Unterkunft im Norden Teneriffas. Ihr mögt vielleicht denken das wäre blöd geplant im Süden anzukommen und die erste Unterkunft ganz im Norden zu wählen. Doch da Teneriffa gerade mal ca. 50 x 80 km groß ist, schafft man diese Strecke in unter einer Stunde. Unsere erste Station war somit das in der Mitte vom Norden gelegene La Laguna, die ehemalige Hauptstadt Teneriffas. Direkt neben unserer Unterkunft begrüßte uns die Natur Teneriffas mit einer Vielzahl an Sukkulenten, wie Agaven, Aeonium oder riesigen Pothosbüschen. Neben dem „Irgendwo im Nirgendwo“- Feeling bietet diese Stadt aber auch viel Kultur und sogar eine Universität. 

Einerseits grüne Stadt, andererseits grünes Land mit Agaven und Vielem mehr

Nachdem es die ganze Nacht und den Vormittag durchgeregnet hatte, in dieser Jahreszeit absolut normal in der Region, ging es am nächsten Tag ersteinmal auf eine Sightseeingtour. Neben der gesamten Stadt, waren vor allem auch die zahlreichen blumengefüllten Gärten beeindruckend. Hier stehen riesige Strelizien Sträucher, die wir meist nur als Einzelblume im Blumengeschäft kennen. Da die Paradiesvogelblume von Natur aus einen recht starken Glanz hat, sieht eine künstliche Pflanze der echten zum Verwechseln ähnlich. Erst nach der Anfass-Probe merkt man: Die sind wirklich echt!

Strelizien sind nicht nur in Gärten, sondern auch Boutiquen sehr beliebt

Nach einer kleinen, leckeren Stärkung ging es dann ins „Museo de la Ciencia y el Cosmos“ (Museum für Wissenschaft und Kosmos). Auch auf dem Weg dorthin war die Straße imposant mit Dattelpalmen, Drachenbäumen (die nur alle 15 Jahre blühen) und wunderschönen, bunten Drilligsblumen (Bouginvillea) gesäumt. Im Museum selbst haben wir mal wieder den großen Vorteil einer Nebensaisonreise gespührt: Wir hatten das riesige Technikmuseum fast für uns alleine. Im Planetarium wäre es sogar wirklich nur wir und daher durften wir uns den 3D Film auf der Kuppel sogar auf Englisch, statt Spanisch ansehen. Mit den verschiedensten Experimenten zum selber ausprobieren ist das Museum gerade für kleine und große technikbegeisterte Jungs und Mädels auf jeden Fall zu empfehlen. Aber auch für Astronomiebegeisterte ist das Museum mitsamt Planetarium auf jeden Fall ein Besuch wert. Wer es nicht nach Teneriffa schafft, kann das vom Konzept her ähnliche Deutsche Museum in München besuchen.  

Neben Pflanzen bietet La Laguna auch Kultur und Bildung

Neben einem Planetarium besitzt La Laguna etwas außerhalb das weltweit größte Oberservatorien zur Sonnenbeobachtung und Roboterastronomie direkt auf dem Teide. Hier wurde unter anderem herausgefunden, dass die Sonne eine Art Herzschlag alle 5 Minuten hat. Hierzu gibt es natürlich auch Führungen auf verschiedensten Sprachen.

Nach zwei Übernachtungen ging es in eine weiter Universitätsstadt: Santa Cruz.

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